Offener Brief an Nino Haase, Oberbürgermeister der Stadt Mainz

Wir wenden uns mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Nino Haase der Stadt Mainz, um die Entscheidung zu kritisieren, die sogenannte „Trans-Flagge“ am 20. November 2025 vor dem Stadthaus Große Bleiche zu hissen. Diese Maßnahme, die im Rahmen des sogenannten „Transgender Day of Remembrance“ erfolgte, steht exemplarisch für eine zunehmende Praxis, bei der politische Symbole an öffentlichen Gebäuden gezeigt werden, ohne dass die Hintergründe dieser Symbole einer kritischen Prüfung unterzogen werden.
Die „Trans-Flagge“ ist untrennbar mit ihrem Erfinder Robert Hogge verbunden, der unter dem Namen Monica Helms auftritt. Die Lebensumstände dieses Mannes sowie die Inhalte seiner Schriften werfen jedoch schwerwiegende Fragen auf, die vor einer Entscheidung zum Hissen dieses Symbols an einem öffentlichen Gebäude berücksichtigt werden müssen. Es handelt sich hierbei nicht um ein neutrales Zeichen der Solidarität, sondern um ein Symbol, das mit einem Individuum verknüpft ist, dessen Verhalten und schriftliche Ergüsse von Perversionen geprägt sind.
Im folgenden offenen Brief werden diese problematischen Zusammenhänge dargelegt und die Frage aufgeworfen, ob die Lebensumstände und die Inhalte der Texte ihres Erfinders vor der Entscheidung zum Hissen in Mainz geprüft wurden.
Offener Brief an Oberbürgermeister Nino Haase
Sehr geehrter Herr Haase,
wir wenden uns an Sie, um unsere entschiedene Ablehnung des kürzlich erfolgten Hissens der sogenannten „Trans-Flagge“ vor dem Stadthaus Große Bleiche in Mainz am 20. November 2025 zu äußern. Diese Entscheidung, die im Rahmen des „Transgender Day of Remembrance“ getroffen wurde, ist aus unserer Sicht nicht vertretbar.
Staatliche Institutionen und Gebäude sind zu politischer Neutralität angehalten
Öffentliche Gebäude dienen der Repräsentation aller Bürgerinnen und Bürger und sollten daher von politischen Symbolen frei bleiben, da diese die geforderte Neutralität staatlicher Institutionen untergraben. Darüber hinaus steht die „Trans-Flagge“ in unmittelbarer Verbindung mit ihrem Schöpfer, Robert Hogge, der unter dem Namen Monica Helms auftritt. Dieser Mann hat wiederholt detailliert beschrieben, wie er sein Verhalten als fetischistisches Cross-Dressing über Jahrzehnte ausgelebt hat – ein Verhalten, das er selbst als zentrale Quelle seiner sexuellen Befriedigung beschreibt.
Die sog. „Trans-Flagge“ repräsentiert durch ihren Erfinder die Akzeptanz von Perversionen
Die Perversionen des Erfinders der „Trans-Flagge“, einschließlich des Diebstahls von Frauenunterwäsche, der gezielten Täuschung seiner Ehefrau über seine Neigungen und der nachfolgenden Versuche, sie gegen ihren Willen in seine Praktiken einzubinden, haben wir in einem offenen Brief ausführlich dargelegt. Dieser Brief, der sich mit dem Hissen der „Trans-Flagge“ vor dem Berliner Abgeordnetenhaus befasst, beschreibt die Lebensumstände und die Inhalte seiner Texte im Detail und ist abrufbar unter: https://was-ist-eine-frau.de/nein-zur-trans-flagge/.
Besonders alarmierend sind die pädophilen Fantasien, die Hogge in seinen Texten offenlegt. In der Kurzgeschichte „A Woman Scorned“ aus der Sammlung „Tales from a Two-Gendered Mind“ beschreibt er eine sexuelle Beziehung zwischen einem erwachsenen Mann und einem jungen Mädchen, das durch „magische Kräfte“ nicht altert und somit für immer kindlich bleibt. Diese explizite Sexualisierung einer kindlichen Figur stellt einen weiteren Aspekt seiner widerlichen literarischen Ergüsse dar, der eine tiefe moralische Verwerflichkeit erkennen lässt.
Ist dem Oberbürgermeister der Stadt Mainz die zweifelhafte Symbolik der „Trans-Flagge“ bewusst?
Wir möchten Sie daher fragen: Wurden vor der Entscheidung zum Hissen dieser Flagge die Lebensumstände und die Inhalte der Texte ihres Schöpfers – einschließlich der expliziten Sexualisierung kindlicher Figuren – geprüft? Oder erfolgte das Hissen ohne Kenntnisnahme dieser Tatsachen lediglich nach dem Prinzip der unreflektierten Befolgung externer Forderungen?
Die Aufgabe öffentlicher Institutionen besteht darin, Entscheidungen zu treffen, die auf einer sachlichen und umfassenden Bewertung beruhen. Das Hissen einer Flagge, die mit einem Mann verbunden ist, dessen Verhalten von Perversionen geprägt ist und der zudem pädophile Fantasien in seinen Texten verarbeitet, stellt eine einseitige und problematische Symbolisierung dar.
Bitte unterlassen Sie das Hissen der „Trans-Flagge“ an öffentlichen Gebäuden in Mainz, Herr Haase
Wir fordern Sie daher auf, das Hissen der „Trans-Flagge“ an öffentlichen Gebäuden in Mainz zu unterlassen. Die Neutralität staatlicher Institutionen erfordert, dass keine privaten oder ideologischen Symbole – insbesondere solche mit einer derart spezifischen und moralisch hochproblematischen persönlichen Geschichte – als offizielle Repräsentation der gesamten Stadt präsentiert werden.
Wir bitten Sie, sich mit den genannten Einwänden auseinanderzusetzen und die hier dargelegten Bedenken nicht unbeachtet zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Frauen der Dialogplattform für Frauenrechte „Was ist eine Frau?“


Liebe Frauen, vielen herzlichen Dank für euren unermüdlichen Einsatz für Frauenrechte.
Wieder einmal zeigt sich, wie schnell öffentliche Personen und Institutionen bereit sind, ihre Neutralität aufzugeben. Entweder kommen sie eilfertig externen Forderungen nach oder sie handeln aus der Überzeugung heraus, fortschrittlich zu sein und auf der richtigen Seite zu stehen. Ich finde es sehr gut, dass ihr Herrn Haase mit den harten Tatsachen konfrontiert und ihn hoffentlich dazu bringt, sein reflexhaftes, unreflektiertes Verhalten zu überdenken. Die Transflagge gehört sich an kein öffentliches Gebäude!!!!!!
Herzliche Grüße
Chris Sperber-Pretzl
Liebe Chris,
vielen Dank für die Rückmeldung und richtig, diese Flagge gehört an kein öffentliches Gebäude. Das gilt auch für weitere politische Symbole wie die Progress Pride Flagge.
Herzliche Grüße!
Bitte keine Ideologischen Flaggen an öffentlichen Gebäuden!
Danke Lea! Und darauf muss immer wieder hingewiesen werden.