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Vielen Dank für Ihre Klarstellung!!!
Besser hätte man es nicht formulieren können, stimme eurer Argumentation zu 100 Prozent zu. Danke für euer Engagement.
LG
Lasst uns wissen, ob ihr eine Antwort darauf bekommen habt und wie die ausfiel.
Danke für euren Brief!
Ganz wunderbar auf den Punkt gebracht und treffend formuliert. Vielen Dank dafür. Die gleiche Art der Darstellung findet sich leider so oft und es ist großartig, dass es so umfassend richtig gestellt wird.
Ich sehe das auch so, wie Sie.
Leider darf man das heutzutage nicht mehr sagen, ohne als Terf diffamiert zu werden!!
Irgendwie erinnert mich das Ganze an das Märchen "des Kaisers neue Kleider", wo niemand sich traut, das was offenkundig ist, auch so zu benennen.
Wem tut man damit einen Gefallen? Nur den Vertretern dieser Ideologie.
Wenn die Definition FRAU in Zukunft sein soll, "jeder, der sich so bezeichnet", dann gibt es faktisch keine "Kategorie Frau" mehr. Was soll denn dabei die klar abgrenzbare Definition sein???
Genauso gut könnte man sich als Einhorn definieren, weil man sich "so fühlt"!!
Außerdem: WOHER wissen denn die Männer + Jungs, die sich "als Frauen fühlen", WIE eine Frau sich fühlt? WOHER denn?!
-> Irgendwer muß denen doch VORHER gesagt haben, daß sich so, WIE sie sich fühlen, kein Mann/Junge fühlt.
Ich hab auch mein Frausein verflucht- jeden verdammten Monat bei der Periode wegen den furchtbaren Schmerzen.
In der Psychiatrie (war ich wegen postpartaler Depressionen) wollte man mir einreden, die Schmerzen + die Blutungen seien so stark, weil ich meine "Rolle als Frau" ablehne. Selten so einen Bullshit gehört- kam natürlich von einem männlichen Arzt!
-> Nee, man kann es sich eben auch "einfach machen" und die von 2 Kliniken gestellte Diagnose Endometriose ignorieren, um seine Ideologie (Frau hat starke Regelschmerzen = lehnt ihre Rolle als Frsu ab) beizubehalten. Warum sollte man sich da von wissenschaftlichen Erkenntnissen abhalten lassen?!
Fun Fakt: Die starken Blutungen sind auch nicht psychisch bedingt, sondern genetisch, weil ich Bluterin bin.
Ja, das gibt's! Auch bei Frauen. Auch wenn es VIELE männlichen Ärzte kaum glauben (da sind wir wieder beim Thema!) WOLLEN, selbst in Berlin, weil es nicht in IHRE Definition von Hämophilie paßt!!! Was kann ich dafür, daß die im Studium geschlafen haben, hm?!? Ich hab's schließlich auch begriffen, ganz ohne Medizinstudium.
Man kann tatsächlich auch als Frau Hämophilie haben, wenn man genug Pech hatte bei der Entstehung. Man kann sogar mehrere Gerinnungsstörungen parallel haben, die sich gegenseitig verstärken.
Gibt's alles.
Den sauteuren Faktor, der mir regelmäßig substituiert wird, krieg ich nicht zum Spaß, sondern um nicht dauernd die Rettungsstelle oder ITS zu blockieren, nur weil ich menstruiere.
Irgendwann wird die biologische Lösung (= Wechseljahre) eintreten, dann bin ich zumindest dieses Problem los. Die Blutungsauffälligkeiten an den übrigen Stellen meines Körpers bleiben natürlich weiterhin bestehen.
TROTZDEM bin ich auch NACH der letzten Menstruation eine Frau, kein "es".
Gibt ja Leute, die Frauen definieren als "Mensch mit Uterus" oder "menstruierende Person". Was bin ich dann außerhalb der Periode???
Ein Mann?
-> Ich habe generell meine Probleme mit dieser 'neuen Unart', das Partizip Präsens Aktiv (singenD, laufenD, kochenD, usw.) so inflationär zu gebrauchen. Das ist von der Grammatik her völlig anders gedacht, nämlich als Tätigkeits- Beschreibung für einen begrenzten Zeitraum, nicht als Dauerzustand!!
Aber vielleicht wird das heute auch nicht mehr im Unterricht vermittelt, wer weiß???