Wir kritisieren die irreführende Darstellung des Geschlechts männlicher Tatverdächtiger in Pressemitteilungen der Bayerischen Polizei. Anhand zweier Fälle – einer Vergewaltigung in Ludwigsvorstadt (2024) und eines versuchten Mordes in Milbertshofen (2025) – zeigen wir, wie irreführende Formulierungen Verwirrung stiften, das Vertrauen in die Polizei untergraben und die Wahrnehmung von Frauen als potenzielle Täterinnen verzerren.

