8. März 2026

Newsletter 01/2026

„Transgenderismus ist eine besonders tödliche Form des Patriarchats. Wir gelangen zu dieser Erkenntnis und helfen anderen Frauen, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, indem wir uns weigern, Kompromisse in unserer Sprache einzugehen." Julia Long

Zum Weltfrauentag 2026 liefern wir endlich wieder einen aktuellen Newsletter für Ereignisse im Februar und März 2026, die die Bedrohung von Frauenrechten durch die Genderidentitätsideologie und Self-ID-Gesetze wie das Selbstbestimmungsgesetz belegen. Besonders erschütternd ist, dass viele Frauen inzwischen selbst am Weltfrauentag an ihrer Unterwerfung mitwirken, indem sie den Begriff "Frauen" entwerten und entleeren und zu Frauen* oder FLINTA umwandeln. Die Unterdrückung von Frauen und die Gewalt gegen Frauen beruht weltweit auf dem Geschlecht. Wer sich ausgerechnet am heutigen Tag schämt, von Frauen und Mädchen zu sprechen, trägt zur zunehmenden Entrechtung von Frauen bei. Frauen sind keine Identität, sondern vollwertige Menschen weiblichen Geschlechts. Um die Dynamiken des Transgenderismus zu verstehen, müssen wir – wie von Julia Long empfohlen – zu einer realitäts- und geschlechtsbasierten Sprache zurückkehren. Dadurch wird sonnenklar, dass wir hier mit einer aggressiven Männerrechtsbewegung konfrontiert sind, die nicht nur Frauenrechte bedroht, sondern zugleich Grundpfeiler der Demokratie.


Deutschland

Bundesinnenministerium hält an Weitergabe von Geburtsnamen fest

Das BMI hält an seinem Plan fest, alte Personendaten von Menschen mit geändertem Geschlechtseintrag intern an andere Behörden weiterzugeben – trotz fehlender Zustimmung des Bundesrats. Das Ministerium führt derzeit Gespräche mit den Ländern. Transaktivistische Verbände und über 260.000 Unterzeichner einer Campact-Petition lehnen das Vorhaben ab.

Quelle: Die Zeit, 27. Februar 2026

Rechtswissenschaftlerin kritisiert S2k-Leitlinie zu Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen

Eine juristische Analyse in der Fachzeitschrift Medizinrecht kommt zu dem Schluss: Die S2k-Leitlinie zu Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen etabliert keinen aktuellen medizinischen Standard. Von 79 Empfehlungen sind nur 8 durch Evidenz gestützt; Mastektomien bei Minderjährigen sind ohne feste Altersgrenze möglich. Vier Fachgesellschaften legten Sondervoten ein, 14 Kinder- und Jugendpsychiater verfassten eine 112-seitige Kritik.

Quelle: Kimberley Tietz: „Moderner Standard oder alte Probleme?", Medizinrecht 44(1):26–34, Januar 2026; Zusammenfassung: X (@ManlyManViking), 1. März 2026

Kammerfunktionärin geht gegen Teilen eines Videos vor

Die Bundespsychotherapeutenkammer-Vizepräsidentin und Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz Sabine Maur empfahl in einem internen Webinar, die Angabe „non-binär" bei Indikationsschreiben wegzulassen, um Kassenerstattungen zu sichern. Das Bundessozialgericht hatte 2023 in einem Urteil erklärt, dass genderaffirmative Eingriffe wie z.B. Brustamputationen bei einer Genderidentität "non-binär" von den Krankenversicherungen nicht bezahlt werden müssen. Die WELT berichtete über den Vorgang. Rona Duwe hatte das Video, das im September 2025 von einem anderen User hochgeladen wurde, im Januar auf X geteilt und kommentiert. Maur beantragte daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen Duwe (Streitwert 20.000 Euro, Verhandlung 10. März 2026). Frauenheldinnen e.V. sammelt 15.000 Euro für die Verteidigung. 340 Menschen spendeten innerhalb von 36 Stunden 14.100 Euro. Die Berliner Zeitung veröffentlichte einen Artikel zum Gerichtsvefahren. Am Internationalen Holocaust-Gedenktag verknüpfte Maur in ihrer Funktion als Kammerpräsidentin in Rheinland-Pfalz außerdem aktuelle Debatten über Transmedizin mit der NS-Verfolgung – was Till Randolf Amelung (queernations.de) als rhetorische „Anbräunung" und Holocaust-Instrumentalisierung kritisierte.

Quellen: Die Welt (Anna Kröning), 12. Februar 2026; Frauenheldinnen e.V.; Berliner Zeitung, 6. März 2026, Till Randolf Amelung: queernations.de, 30. Januar 2026

Strafrechtswissenschaftler analysieren rechtliche Grenzen transaffirmativer Eingriffe bei Minderjährigen

Ein Aufsatz in der Zeitschrift für Internationale Strafrechtswissenschaft stellt die Frage, ob das zivilrechtliche Sterilisationsverbot (§ 1631c BGB) transaffirmativen Behandlungen bei Minderjährigen entgegensteht. Die Autoren – eine Strafrechtlerin und ein führender Kinder- und Jugendpsychiater – betonen: Diagnose, Nutzen und Risiken dieser Eingriffe sind weiterhin stark umstritten.

Quelle: Wörner/Windsberger/Roessner: ZfIStw 5/2025, S. 623

Sachsen verzeichnet steigende Zahlen bei Jugendlichen mit Geschlechtsidentitätsfragen

In Sachsen suchen immer mehr Jugendliche Unterstützung wegen Fragen zur Geschlechtsidentität. Prof. Veit Roessner (Uniklinik Dresden) warnt vor dem Einfluss sozialer Medien und betont, dass viele Betroffene unter Komorbiditäten wie Autismus oder Depressionen leiden, die vor körperlichen Eingriffen sorgfältig abgeklärt werden müssen.

Quelle: n-tv.de, 1. März 2026

Landkreis geht gegen Sven Liebichs Geschlechtsänderung vor

Der Landkreis Saalekreis (Sachsen-Anhalt) hat beim Amtsgericht Halle beantragt, die Geschlechtsänderung des Aktivisten Sven Liebich rückgängig zu machen. Liebich hatte seinen Eintrag per SelbstBestG auf „weiblich" ändern lassen und beantragte danach „divers" mit dem Vornamen „Anne Frank" – erkennbar um das Gesetz zu diskreditieren. Der Fall wird zum Testfall für die Missbrauchsklausel des Gesetzes, deren Anwendbarkeit juristisch höchst unsicher ist.

Quelle: Apollo News, 7. März 2026

Berliner Senat plante Abschaffung der Männertoilettenpflicht – CDU verhindert es

Ein Berliner Senatsentwurf hätte die gesetzliche Pflicht zur Männertoilette in öffentlichen Gebäuden abgeschafft; als Mindeststandard wären nur noch Frauen-, Nicht-binär- und Neutral-Toiletten vorgesehen gewesen. Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus stoppte das Vorhaben. Für Frauenrechtsorganisationen ist die Blockade ein symbolisch wichtiger Erfolg für geschützte Frauenräume.

Quellen: BZ Berlin, 4. März 2026; CDU-Fraktion Berlin


Österreich

Österreich: Hammer-Attacke auf Mutter – Sohn zur Transition gezwungen, 12 Jahre Haft

Ein 23-jähriger Mann, der als Kind von seiner Mutter zur Transition gedrängt wurde – mit 17 Jahren hormonell und chirurgisch, irreversibel –, schlug die schlafende Mutter mit einem Hammer nieder. Urteil Februar 2026: 12 Jahre Haft und Maßregelvollzug. Gerichtspsychiater Prof. Reinhard Haller bezeichnete den Fall als den außergewöhnlichsten in seiner 43-jährigen Karriere.

Quellen: Krone.at; 5min.at, 2. Februar 2026; tirol.ORF.at; über X (@EverydayisWed), Februar 2026

Österreich: Wien macht Geschlechtsänderung rückgängig – „Waltraud" ist wieder Walter

Walter P., wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu 20 Monaten Haft verurteilter Wiener mit Vorgeschichte im Rotlichtmilieu, ließ seinen Geschlechtseintrag auf „weiblich" ändern, um die Strafe im Frauengefängnis abzusitzen. Der Magistrat Wien widerrief den Eintrag am 31. Dezember 2025 – mangels erkennbarer Annäherung ans Wunschgeschlecht. Das BKA ermittelt wegen des Verdachts auf Sozialleistungsbetrug; auch der ausstellende Psychiater könnte sich strafbar gemacht haben.

Quellen: ORF ZIB 1, 16. Februar 2026; Wien.ORF.at; Profil.at


Spanien

Konservative bringen Gesetzentwurf gegen selbstbestimmte Geschlechtsänderung

Die Partido Popular (PP) hat einen Gesetzentwurf ins spanische Parlament eingebracht, der die willkürliche Eintragung des Geschlechts in den Standesämtern verbieten soll. Der Entwurf zielt direkt auf das von der linken Koalitionsregierung verabschiedete Selbstbestimmungsgesetz (Ley Trans). Spanien ist das nächste europäische Land, in dem eine konservative Opposition aktiv versucht, die rechtliche Grundlage für automatische Geschlechtsänderungen zurückzudrehen.

Quellen: The European Conservative (Hintergrund zur Ley Trans); über X (@MontserratVaNo / PP), 5. März 2026


Großbritannien

Jacob George

Medizinischer Experte nach geschlechtskritischen Aussagen von Pubertätsblocker-Studie ausgeschlossen

Professor Jacob George, Chief Medical Officer der MHRA, wurde aus dem klinischen Beirat der Pubertätsblocker-Studie PATHWAYS entfernt, weil er öffentlich erklärt hatte, biologisches Geschlecht sei unveränderlich – obwohl er maßgeblich zum evidenzbasierten Stopp der Studie beigetragen hatte. Joan Smith kommentiert in UnHerd: Wer als Mediziner die biologische Realität des Geschlechts benennt, riskiert seine Karriere. Sex Matters und Maya Forstater bezeichneten die Entscheidung als rechtswidrig.

Quellen: GB News, 2. März 2026; UnHerd / Joan Smith, 2. März 2026

Tavistock

Neues Gesetz soll blockierte Langzeitstudie zu 9.000 ehemaligen Tavistock-Patienten ermöglichen

Die britische Regierung hat eine neue Gesetzgebung erlassen, um eine seit Jahren blockierte Datenstudie zu rund 9.000 ehemaligen Tavistock-Patienten zu ermöglichen. NHS-Erwachsenengenderkliniken hatten die Datenweitergabe trotz genehmigter Anfragen verweigert; Hilary Cass bezeichnete das öffentlich als „mystifying".

Quelle: New Statesman (Hannah Barnes), ca. 26. Februar 2026

NHS-Pubertätsblocker-Studie PATHWAYS gestoppt – MHRA erkennt Sterilisierungsrisiko an – Pro-Trans-Verbände kritisieren PATHWAYS-Stopp als politisch motiviert

Die MHRA hat die NHS-Pubertätsblocker-Studie PATHWAYS gestoppt und das Protokoll zur grundlegenden Überarbeitung zurückgegeben. Kern des Einwands: Die Behörde erkennt ausdrücklich den sterilisierenden Effekt von Pubertätsblockern an – im Tanner-Stadium 2 sind Keimzellen noch nicht ausgereift und können nicht eingefroren werden. Mehr als 380 Mediziner hatten protestiert; eine parlamentarische Petition fordert ein dauerhaftes Ende der Studie.

WPATH, EPATH und USPATH bezeichnen den PATHWAYS-Stopp als politisch motiviert und sehen klinische Standards verletzt. Die MHRA pausierte die Studie jedoch gerade wegen unzureichender Aufklärung über Fertilitätsrisiken in den Patienteninformationsblättern – ein physiologischer Befund, kein politischer.

Quellen: Hannah Barnes / X (@hannahsbee), 20. Februar 2026; New Statesman, Februar 2026, Schwulissimo, 26. Februar 2026

Eltern klagen gegen BBC – Pro-Trans-Berichterstattung gefährde Kinder

Die Bayswater Support Group, die über 650 Familien vertritt, hat der BBC eine Klageandrohung zugestellt: Sie argumentiert, die pro-trans Inhalte der BBC – insbesondere die Verknüpfung von Geschlechtsidentitätsfragen mit Suizidrisiko in Kinderprogrammen – seien gefährlich und könnten Jugendliche zur Imitation verleiten. Die Klage richtet sich formal gegen die Regulierungsbehörde Ofcom, die nach Ansicht der Eltern ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommt. Die BBC hat ihre Trans-Berichterstattung verteidigt.

Quelle: GB News, 2. März 2026

Großbritannien / International: Feminisierung des Autismus – Mädchen werden pathologisiert und in Trans-Identitäten gelenkt

Philosophin Kathleen Stock analysiert in UnHerd, wie die Ausweitung der Autismus-Diagnose Mädchen schadet: Wer introvertiert ist oder besondere Interessen hat, erhält heute häufig eine Autismus-Diagnose – und wird von dort in eine Trans-Identität gelenkt. Die Überschneidung von Autismus und Gender-Dysphorie ist wissenschaftlich gut dokumentiert; dass sie von aktivistischen Gruppen aktiv gefördert wird, benennt Stock klar.

Quelle: UnHerd / Kathleen Stock, 6. März 2026

Diskriminierungsklage gegen England Darts – Mann klagt auf Teilnahme im Frauen-Darts

England Darts wehrt sich gegen eine Diskriminierungsklage des Mannes Samantha Lewis, dem 2024 die Teilnahme am England Open wegen Verhaltensverstoßes verweigert wurde. Lewis klagt auf Grundlage des Gender-Reassignment-Schutzes. Das Verfahren ist für 2026 terminiert. England Darts hat bereits 10.000 Pfund für die Rechtsverteidigung ausgegeben – und ruft öffentlich zur Spende auf, da bis zu 45.000 Pfund weitere Kosten drohen.

Quellen: Darts World Magazine, Februar 2026; dartsnews.com


Europa

Europa: EU-Parlament beschließt „Transfrauen sind Frauen" – ein unverbindliches Dokument mit Folgen

Das EU-Parlament hat am 12. Februar 2026 mit 340 zu 141 Stimmen eine Empfehlung verabschiedet, wonach der EU-Rat bei der UN-Frauenkonferenz CSW die „vollständige Anerkennung von Transfrauen als Frauen" betonen solle. Das Dokument ist rechtlich unverbindlich – wird aber bereits von Trans-Aktivisten als offizielle EU-Position kolportiert und könnte in den laufenden UN-Verhandlungen als Druckmittel eingesetzt werden. Viele MEPs stimmten laut Athena Forum nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst vor dem Label „Faschist". Frauenheldinnen e.V. weist darauf hin, dass mit dieser Definition Frauenschutzräume zu All-Gender-Räumen werden.

Quellen: Frauenheldinnen.de, Februar 2026; Athena Forum, 23. Februar 2026


USA

USA Fencing schließt Frauenkategorie – nur noch Frauen zugelassen

Seit dem 1. August 2025 ist die Frauenkategorie bei USA Fencing ausschließlich für Frauen zugänglich. Auslöser war die Fechterin Stephanie Turner, die im April 2025 den Wettkampf gegen einen Mann verweigerte und daraufhin disqualifiziert wurde – der Protest löste eine landesweite Debatte aus.

Quelle: USA Fencing Policy, gültig ab 1. August 2025

USA Rugby schafft offene Kategorie – Frauenkategorie bleibt biologisch definiert

USA Rugby hat als Reaktion auf ein Trump-Dekret eine offene Spielklasse eingeführt, in der alle Sportler unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität antreten können – die Frauenkategorie bleibt biologisch definiert. Der Schritt gilt als pragmatischer Kompromiss, der in der internationalen Sportpolitik zunehmend als Lösung diskutiert wird.

Quelle: Schwulissimo, 3. März 2026

NYU Langone beendet Transgender-Programm für Jugendliche

Das New Yorker Universitätskrankenhaus NYU Langone Health hat am 18. Februar 2026 sein Transgender-Jugendprogramm eingestellt – auch in New York, das als liberale Hochburg gilt. Als Grund nannte das Krankenhaus den Weggang des medizinischen Direktors sowie das regulatorische Umfeld unter der Trump-Regierung. Die Entscheidung zeigt, dass der Druck zur Kehrtwende nun auch in urbanen Zentren ankommt.

Quellen: NY1, 18. Februar 2026; Crain's New York Business; NYU News

FTC ermittelt gegen WPATH, AAP und Endocrine Society – Verbände klagen zurück

Die FTC hat WPATH, die American Academy of Pediatrics und die Endocrine Society mit zivilrechtlichen Untersuchungsanordnungen belegt und prüft, ob ihre Empfehlungen zu Behandlungen Minderjähriger sachlich korrekt waren. Alle drei Verbände haben dagegen geklagt und berufen sich auf den First Amendment – ausgerechnet Organisationen, die kritische Wissenschaftler jahrelang aus dem Diskurs gedrängt hatten.

Quellen: Reuters / MarketScreener, 17./18. Februar 2026; Daily Signal, 18. Februar 2026

Medicaid gab 118 Millionen Dollar für geschlechtsangleichende Behandlungen bei Minderjährigen aus

Eine Analyse des Congressional Budget Office (CBO), veröffentlicht in JAMA Pediatrics, belegt: Medicaid hat von 2019 bis 2023 insgesamt 118 Millionen Dollar für geschlechtsangleichende Behandlungen bei Minderjährigen ausgegeben – davon entfiel der größte Anteil auf Pubertätsblocker. Journalist Benjamin Ryan (NY Times) hatte die Daten ausgewertet und veröffentlicht.

Quellen: Ben Ryan / Substack; New York Sun; CBO-Analyse (H.R. 3492)

New Yorker Jury spricht junger Frau 2 Millionen Dollar zu – Mastektomie an 16-Jähriger als Kunstfehler

Eine New Yorker Jury hat der heute 22-jährigen Fox Varian 2 Millionen Dollar Schadensersatz zugesprochen – für eine Mastektomie, die an ihr als 16-Jähriger ohne ausreichende psychologische Abklärung durchgeführt wurde. Die Mutter hatte nur unter Androhung von Suizid zugestimmt; die Jury sah darin einen haftungsrelevanten Verstoß gegen Sorgfaltspflichten. Wenige Tage danach empfahl die American Society of Plastic Surgeons (ASPS, 11.000 Mitglieder), geschlechtsangleichende Operationen bis mindestens 19 Jahre aufzuschieben – die Evidenz sei „von geringer Qualität und geringer Sicherheit".

Quellen: Focus.de, 5. Februar 2026; SEGM zur ASPS-Erklärung; HHS.gov

WPATH-Mitglieder bekämpfen ASPS-Altersempfehlung für Operationen

Nachdem die American Society of Plastic Surgeons (ASPS) Geschlechtsoperationen erst ab 19 Jahren empfohlen hatte, verfassten führende WPATH-Mitglieder – darunter Präsident Asa Radix – einen offenen Brief dagegen. Es sind dieselben Ärzte, die laut Dokumenten aus dem Fall Boe v. Marshall auf Druck der Biden-Regierung alle Altersminima aus den WPATH-Leitlinien gestrichen hatten. Kristen Waggoner (Alliance Defending Freedom) hat die Identität der Unterzeichner öffentlich dokumentiert.

Quellen: Ben Ryan / Substack; Washington Post, 3. Februar 2026; Daily Wire

Protect Children's Innocence Act – vom Repräsentantenhaus verabschiedet

Der Protect Children's Innocence Act (H.R. 3492) passierte am 17. Dezember 2025 das Repräsentantenhaus und liegt nun dem Senat vor. Das Gesetz würde geschlechtsangleichende medizinische Eingriffe – Operationen, Hormone, Pubertätsblocker – an Minderjährigen unter Strafe stellen, mit bis zu 10 Jahren Haft für Behandelnde. Eingebracht wurde es von Abgeordneter Marjorie Taylor Greene (Georgia).

Quellen: Congress.gov – H.R. 3492; CNN, 17. Dezember 2025

Supreme Court stärkt Elternrechte – Schulen müssen Eltern über Transition informieren

Der US Supreme Court hat geurteilt, dass Kaliforniens Praxis, Eltern über schulische Geschlechtstransitionen ihrer Kinder zu täuschen, wahrscheinlich die verfassungsrechtliche Religionsfreiheit verletzt. Mindestens fünf der sechs konservativen Richter stimmten für die Eltern. Das Urteil setzt ein klares Signal gegen schulische Transition ohne Wissen der Eltern.

Quelle: The Hill, 3. März 2026

Texas – Gender-Behandlungsverbot gilt auch für Therapeuten und Sozialarbeiter

Attorney General Ken Paxton hat klargestellt, dass das texanische Verbot geschlechtsangleichender Eingriffe an Minderjährigen (S.B. 14) auch Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter erfasst. Da ohne psychologisches Gutachten meist keine Operationen erfolgen, schließt der Schritt eine zentrale Lücke im Gesetz.

Quelle: Daily Wire, 5. März 2026

LGB-Selbstidentifikation unter jungen Erwachsenen sinkt um 21 Prozent

Psychologin Jean Twenge belegt mit repräsentativen US-Daten: Zwischen 2022 und 2025 sank die LGB-Selbstidentifikation unter 18- bis 24-Jährigen um 21 Prozent – besonders stark bei jungen bisexuellen Frauen. Der Trend ergänzt einen ähnlichen Rückgang der Trans/Nonbinary-Identifikation. Forscher wie Colin Wright werten dies als Hinweis auf soziale Ansteckung als wesentlichen Faktor.

Quelle: Generation Tech Blog / Jean Twenge, 3. März 2026


Australien

Australien: Nationaler Baucode schafft Pflicht zur Frauentoilette ab

Der Australian Building Codes Board hat den National Construction Code 2025 ohne öffentliche Konsultation verabschiedet – die bisherige Pflicht zur Bereitstellung von Frauentoiletten in öffentlichen Gebäuden wurde darin gestrichen. Künftig können All-Gender-Toiletten die einzige sanitäre Einrichtung in neuen öffentlichen Bauten sein. Frauentoiletten sind kein Luxus, sondern eine Schutzeinrichtung für die öffentliche Teilhabe von Frauen und Mädchen.

Quellen: The Daily Declaration, 6. März 2026; ABCB – PCD 2025

Australien: Transaktivisten erzwingen Absage von Prof. Kaltialas Vortrag

Das Royal Australian College of General Practitioners (RACGP) hat ein Webinar mit der finnischen Psychiaterin Prof. Riittakerttu Kaltiala sechs Tage vor dem Termin abgesagt – auf Druck von Aktivisten. Kaltiala gilt als führende Forscherin zur jugendlichen Gender-Dysphorie und hat Finnlands Abkehr von der routinemäßigen Transitionierung von Minderjährigen mitbegründet. Journalist Bernard Lane (Gender Clinic News) dokumentierte, dass Kaltialas Name kommentarlos von der RACGP-Website verschwand.

Quelle: Gender Clinic News / Bernard Lane, 6. März 2026


Brasilien

Brasilien: Studentin drohen zehn Jahre Gefängnis – wegen Aussagen zu biologischem Geschlecht

Der Veterinärmedizinstudentin Isadora Borges drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis für zwei Twitter-Posts aus dem Jahr 2020, in denen sie sich kritisch zur Genderidentitätsideologie äußerte. In Brasilien ist „Transphobie" seit 2019 mit Rassismus strafrechtlich gleichgestellt. Der erste Gerichtstermin fand am 10. Februar 2026 statt. Die ADF (Alliance Defending Freedom) vertritt Borges.

Quelle: Apollo News, 7. März 2026, ADF international, 11. Februar 2026


International / Wissenschaft

International: Peer-reviewed Studie belegt schwerwiegende Mängel in WPATH-Leitlinien – und negative Outcomes nach Operationen

Eine Studie in den Archives of Sexual Behavior (Springer) bewertet die WPATH-SoC8-Leitlinien mit dem AGREE-II-Instrument: 3 von 8 unabhängigen Gutachtern raten von ihrer Nutzung wegen methodischer Mängel gänzlich ab; die Evidenz für alle geprüften Kapitel gilt als gering. WPATH hat zudem die Forscherin Karen Robinson offenbar an der unabhängigen Auswertung ihrer eigenen Daten gehindert. Parallel zeigt eine weitere Studie: Geschlechtsangleichende Operationen verbessern die psychische Gesundheit nicht dauerhaft – entgegen dem, was von Befürwortern regelmäßig versprochen wird.

Quellen: Archives of Sexual Behavior / Springer, 19. Februar 2026; Juno News, 1. März 2026; über X (@ColinMWright), 27. Februar 2026; über X (@ZekiBayraktar), 27. Februar 2026

USA / International: Sechs Anzeichen für das Ende des Trans-Hypes

Newsweek-Chefredakteur Josh Hammer benennt sechs Anzeichen für das mögliche Ende der Trans-Massenhysterie: NHS-Kehrtwende nach dem Cass-Review, ähnliche Entwicklungen in Nordeuropa, wachsende Detransitionierungsklagen, sinkende LGB/Trans-Identifikation, politischer Widerstand und nachlassende Medienrückendeckung. Das Portal transteens-sorge-berechtigt.net stellt Hammers Analyse Lisa Marchianos früher ROGD-Warnung (2017) gegenüber – und zeigt, wie akkurat diese war.

Quelle: Newsweek / Josh Hammer via TTSB, 5. März 2026

International: Iran – historischer Wegbereiter der Transideologie

Ayatollah Khomeini war der erste Staatsmann, der Transsexualität staatlich förderte – als Instrument zur Unterdrückung von Homosexualität, die im Iran mit dem Tod bestraft wird. Bis heute ist der Iran ein Zentrum geschlechtsangleichender Chirurgie; Schwule und Lesben werden teils zur Operation gedrängt oder gezwungen. Die Ideologie der Geschlechtsablösung ist damit kein originär westlich-progressives Konzept, sondern hat ihre Wurzeln in islamistischer Kontrolle menschlicher Sexualität.

Quellen: BuzzFeed News; LSE Human Rights Blog; PMC / NCBI


In eigener Sache

Rona Duwe in Podcasts: Grundgesetz, Geschlecht und Mut

In den vergangenen Monaten war Rona Duwe in drei Podcasts zu Gast: Gegenaufklärung Folge 23 (3. Januar 2026) über "Was ist eine Frau?" und ihre Motivation, Gegenaufklärung Folge 25 (7. Februar 2026) mit Updates zu "Grundgesetz schützen" und zur Recherche der Initiative „Geschlecht zählt" sowie Zwei Frauen – (k)ein Thema (Netzwerk Frauenrechte, 24. Februar 2026) über Ronas Buch „Mutterwut, Muttermut" und den Mut, öffentlich für Frauenrechte einzutreten.

Links: Gegenaufklärung F23 · Gegenaufklärung F25 · Netzwerk Frauenrechte / YouTube

Karte „Nur ein Einzelfall": Neue Einträge

Die interaktive Karte „Nur ein Einzelfall" dokumentiert Vorfälle an der Schnittstelle von Transgender-Ideologie, Strafrecht und öffentlichem Raum. Neue Einträge aus 2025/2026:

Bonn – Bedrohung und Körperverletzung in 10 Fällen mit einer Axt in Obdachlosenunterkunft.

Frankfurt am Main – Verdacht auf Totschlag, Messerangriff, Drogenbesitz.

Berlin, Oranienburger Str. – Feindeslisten gegen Kritikerinnen, Gewaltdrohungen, Trans-Aktivisten/Linksextremismus.

Düsseldorf – Anzeige wegen versuchten Betruges, Disziplinarverfahren gegen Polizeibeamten.

Bad Homburg – Anklage wegen versuchten Totschlags.

Gotha, JVA Tonna – Sexueller Missbrauch von Kindern, Wirtschaftskriminalität.

Frankfurt am Main – Beleidigung durch Weigerung, nicht-binäre Person mit gewünschtem Pronomen anzusprechen.

Dresden, JVA – Unterbringung einer Transperson im Strafvollzug.

München – DIY-HRT (selbst beschaffte Hormontherapie ohne ärztliche Begleitung), Twitch-Content.

Berlin, Stadtautobahn – Gefährliche Körperverletzung; Maßregelvollzug in Fraueneinrichtung.

Darmstadt – Mord/Femizid/Matrizid; Freispruch wegen Schuldunfähigkeit, Maßregelvollzug.

Berlin – Diskriminierungsklage gegen Frauenfitnessstudio wegen Zugangsverweigerung.

Neubrandenburg – Kinderpornografie, Besitz und Verbreitung; Bewährungsstrafe.


Die vorgestellten Fälle und unsere Artikel zeigen, wie dringend eine Debatte ist, die Frauenrechte und die Realität von Geschlecht in den Mittelpunkt stellt. Wir laden Sie ein, unsere Website zu besuchen, unsere Analysen zu lesen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Haben Sie Themenvorschläge, Fragen oder Feedback? Schreiben Sie uns an kontakt@was-ist-eine-frau.de! Empfehlen Sie auch gern unseren Newsletter weiter, für den Sie sich hier anmelden können.

Neues von "Was ist eine Frau?"

3. Oktober 2025
Newsletter 12/2025

Frauenrechte sind kein Stimmungsbarometer, sondern Rechtsgüter. Doch in diesem Monat sehen wir erneut, wie identitätsideologische Vorhaben Frauenrechte relativieren: CDU-geführte Länder wollen „sexuelle Identität“ auf dieselbe Stufe wie Geschlecht stellen und im Grundgesetz schützen. Der Antrag der Bundesländer Berlin, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern war im Bundesrat erfolgreich.

Dennoch wächst der Gegenimpuls: Immer mehr Sportverbände schützen den Frauensport (British Judo, FIS), die Slowakei zieht eine klare Rechtslinie beim Geschlecht, und in Deutschland stellen Juristen die Zulässigkeit irreversibler Eingriffe an Minderjährigen infrage. Auch die Realität in Haftanstalten und Pflegeheimen zeigt, warum geschützte Frauenräume keine „Option“, sondern Notwendigkeit sind.

Besorgniserregend: Medizin und Wissenschaft geraten unter Druck. Die Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer propagiert Indikationsschreiben nach Wunsch, während Forscher, die auf Risiken hinweisen, von Transaktivisten an den Pranger gestellt werden. Wer evidenzbasierte Debatten verhindern will, gefährdet Mädchen — nicht „die Debatte“.

Diese Ausgabe bündelt rechtsstaatliche Weichenstellungen, medizinische Standards und konkrete Fälle. Klar ist: Schutz nach Geschlecht ist nicht „exklusiv“, sondern die Bedingung für Fairness, Würde und Sicherheit von Frauen und Mädchen.

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22. September 2025
Newsletter 11/2025

Nachdem Isabella Cêpa in Brasilien 25 Jahre Haft drohten, weil sie einen männlichen Politiker als Mann bezeichnet hatte, hatte sie erfolgreich Asyl in einem europäischen Land beantragt aufgrund politischer Verfolgung (wir berichteten in der letzten Ausgabe). Nun hat das höchste Gericht Brasiliens sie freigesprochen.

In Deutschland war im August und Anfang September der Fall Liebich in den Schlagzeilen. Bisher ist jedoch keine Einsicht der Regierungsparteien zu erkennen, dass das Selbstbestimmungsgesetz durch Liebich nicht missbraucht, sondern lediglich genutzt wird. In der Bundestags-Debatte am 11. September berief die CDU/CSU sich auf das Vorhaben einer Evaluierung. Das aktuelle Vorhaben von CDU-regierten Bundesländern, sexuelle Identität im Grundgesetz zu schützen, zeigt deutlich, dass die CDU/CSU die abgewählte Identitätspolitik der Vorgängerregierung weiterführt.

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8. August 2025
Newsletter 10/2025

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir im Recht sind – und Realität setzt sich am Ende immer durch.“ Diese Worte stammen von Sall Grover, Gründerin von Giggle for Girls – einer App ausschließlich für Frauen. Sie befindet sich derzeit in einem Berufungsprozesses vor dem australischen Bundesgericht. Gegenstand des Verfahrens: Die Frage, wer in Australien als „Frau“ gelten darf. Grover hatte einem Mann den Zugang zu ihrer Frauenplattform verweigert. Im August 2024 sah das Gericht darin eine indirekte Diskriminierung. Sie ist in Berufung gegangen und in dieser Woche liefen die Anhörungen. Auf dem Spiel steht, ob Frauen ein Recht auf eigene Räume haben.

Der Fall hat auch Relevanz für Deutschland. Seit dem 1. November 2024 gilt das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG), mit dem jeder Mann sich zur Frau erklären kann. Der juristische Wettstreit in Australien zeigt exemplarisch, wie schädigend für Frauen und Mädchen ein unklarer Begriff wie „Genderidentität“ im Recht ist und dass es einzelne Frauen sind, die mit Hilfe von Crowdfunding und ihrer privaten Zeit und Energie sicher geglaubte Rechte von Frauen zurück erkämpfen müssen, während ihnen auf der Gegenseite die geballte Kraft von staatlich finanzierten Gleichstellungs-Institutionen gegenüber steht.

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9. Juli 2025
Newsletter 09/2025

Es ist im Juli 2025 inzwischen drei Jahre her, dass eine beispiellose mediale Hetzkampagne gegen die Biologin Marie-Luise Vollbrecht gestartet wurde, weil sie einen Vortrag zur Zweigeschlechtlichkeit des Menschen halten wollte und sich öffentlich kritisch zur ideologischen Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und zu einem Vergleich der Shoa – der Vernichtung der Juden – mit einer angeblichen Verfolgung von Transvestiten im Nationalsozialismus geäußert hatte. Bis heute hält diese Hetze an und bis heute hat sich niemand bei der jungen Frau entschuldigt für die massiven Schäden, die diese Kampagne ausgelöst hat und weiterhin verursacht. Dieser groß angelegte Angriff auf eine einzelne Frau belegt auf dramatische Weise, mit welch aggressiven und totalitären Methoden die fiktionale Vorstellung durchgesetzt werden soll, dass Menschen ihr Geschlecht selbst wählen und wechseln können.

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25. Juni 2025
Newsletter 08/2025

Sinéad Watson, eine junge Frau, die eine Zeit lang dachte, sie könnte ein Mann sein und daher Testosteron einnahm und ihre Brüste amputierte, bringt die Ereignisse dieser Woche treffend auf den Punkt. "Ich schwöre bei Gott, dass Transaktivisten mehr Frauen zu Radikalfeministinnen machen, als die Radikalfeministinnen selbst." Ein weiteres Mal zeigt sich, dass Transaktivisten ("TRAs") auf öffentlicher Bühne für die Sache der Frauen mehr erreichen können, als wenn Frauen ihre vernünftigen Argumente bringen. Der heutige Tag endet damit, dass Transaktivist Tuuli Reiss – Referent für Gewaltschutz beim Bundesverband Trans – seinen Bluesky-Account löschte, auf dem er sich ausgiebig in Sex- und Gewaltphantasien erging.

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17. Juni 2025
Newsletter 07/2025

„Wenn Frau-Sein zur Gefühlsfrage wird, können wir uns nicht mehr für Frauenrechte einsetzen.“ Mit diesem klaren Statement bringt Faika el Nagashi die fundamentale Krise auf den Punkt, die die Debatten um Geschlecht und Identität derzeit prägt. Die Leugnung und Relativierung des Geschlechts hat weitreichende Auswirkungen auf Mädchen und Frauen, während politische und gesellschaftliche Ansprüche auf Basis einer Selbstidentifikation Vorrang erhalten. In diesem Newsletter fassen wir erneut aktuelle Entwicklungen zusammen, die zeigen, wie die Genderidentitätsideologie zunehmend in Schulen, Kliniken und Medien durchdringt – oft ohne kritische Begleitung oder Rücksicht auf die Konsequenzen für die Betroffenen.

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10. Juni 2025
Newsletter 06/25

Wir hoffen, Sie und Ihr hattet schöne Pfingstfeiertage. Die letzte Woche stand weiterhin unter dem Stern der Diskussionen, ob der Boxer Iman Khelif nun ein Mann ist und inwiefern man ihn bemitleiden müsse, dass er nun vom Frauenboxen ausgeschlossen wird. Kaum thematisiert wurden die Folgen für die Frauen, die von Khelif öffentlich geschlagen und um ihre Medaillen betrogen wurden. Im deutschsprachigen Raum entbrannten heftige Diskussionen um den Ausschluss von Gertraud Klemm aus der Antologie "Pen!s Museum" des Leykam Verlages – herausgegeben von Mareike Fallwinkl und Eva Reisinger. Anhand der empörten Reaktionen auf den Ausschluss lässt sich ein Stimmungswechsel wahrnehmen, der vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Das Canceln einer angesehenen Autorin durch einen Instagram-Mob wegen angeblicher "Transfeindlichkeit" funktioniert nicht mehr so reibungslos wie zuvor. Till Amelung analysiert folgerichtig, dass der totalitäre Queeraktivismus seine besten Jahre hinter sich hat.

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3. Juni 2025
Newsletter 05/2025

In der letzten Woche hat der Weltboxverband endlich die Durchführung von Geschlechtstests für das Frauenboxen beschlossen. Wie wir im letzten Newsletter bereits berichtet hatten, hatten sie diese Entscheidung bereits für März angekündigt. Frauen müssen jedes einzelne Recht hart erkämpfen und dauerhaft wachsam sein, um bereits erkämpfte Rechte zu sichern – wie bereits Simone de Beauvoir feststellte. Wir bleiben dran. Helfen Sie mit, denn die geschlechtsbasierten Rechte von Frauen sind in unserem besonders fortschrittlichen Grundgesetz durch die SPD-Politikerin Elisabeth Selbert gesichert worden. Leider hat die SPD ihr Erbe derzeit an die Genderidentitätsideologie verraten. Wir erinnern an die Bedeutung geschlechtsbasierter Rechte von Mädchen und Frauen.

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Aktuelle Artikel

18. Januar 2026
Frau Chuda: Frauenrechte sind nicht „rechts“ – Frauenhäuser sind keine Identitätsräume

Am 14. Januar 2026 wurde in der Hamburgischen Bürgerschaft über einen Antrag der AfD debattiert, der den Zugang von Männern zu Hamburger Frauenhäusern künftig ausschließen will. Frau Indira Chuda, die LSBTIQ-Beauftragte der SPD, hielt zu dem Antrag eine Rede. Dass die AfD ein Thema anspricht, macht die Sache nicht falsch. Im Gegenteil ist es fahrlässig, diese Position ausschließlich der AfD zu überlassen und Frauenrechte damit als "rechts" zu verunglimpfen. Wir sehen uns veranlasst, die originäre feministische Position zu verdeutlichen: Geschlechtsbasierter Gewaltschutz von Frauen ist keine „rechte“ Agenda, sondern geltende Rechtslage. Wir fordern klare Vorgaben des Senats, getrennte Schutzangebote für Männer und Transparenz zu den von Frau Chuda behaupteten Gewaltdaten.

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30. Dezember 2025
Jahresrückblick 2025 – Was ist eine Frau?

In etwas mehr als einem Jahr ist aus einer Frage anlässlich der Bundestagswahl die Dialogplattform für Frauenrechte "Was ist eine Frau?" geworden. Diese Plattform dokumentiert, prüft und inverveniert – mit Kampagnenarbeit, Medienkritik, offenen Briefen und Stellungnahmen, einer öffentlichen Fall-Dokumentation und IFG-Recherche im Hintergrund. Dieser Rückblick bündelt und dokumentiert unsere Arbeit des letzten Jahres.

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22. Dezember 2025
„Trans-Mann aus Osterhofen kämpft seit Jahren für sein Recht auf Selbstbestimmung“

Die Passauer Neue Presse legt ihren Lesern ein Beispiel vor, das suggeriert: Wer keine typischen Mädchensachen mag, könne kein Mädchen sein. Der Text ist voller Klischees, bagatellisiert Selbstverletzung und psychische Belastungen und lässt entscheidende Fragen völlig unbeantwortet: Warum wird Geschlecht hier ausschließlich über Barbie-Puppen, Xbox, lange Haare und Kleidung definiert? Warum wird die ursprüngliche lesbische Orientierung nur als „Zwischenschritt“ erwähnt? Und warum wird jungen Leserinnen suggeriert, dass der eigene Körper nur dann „richtig“ ist, wenn er bestimmten Stereotypen entspricht – oder operativ verändert wird?

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